Warum überall Spinnennetze im Februar?
Vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen: Gegen Ende Februar scheint der Wald plötzlich voller Spinnennetze zu sein. Zwischen Zweigen, im Gras, über kleinen Senken – feine Fäden glitzern im Licht. Oft sind sie ganz mit Tau bedeckt oder morgens sorga mit Reif. Sind im Februar mehr Spinnen unterwegs?

Nicht unbedingt. Was wir sehen, ist vor allem ein Zusammenspiel aus Physik, Jahreszeit und der höheren Wahrnehmung da die Natur ansonsten noch sehr eintönig und still ist.
🌫️ Feuchtigkeit macht Unsichtbares sichtbar
Spinnennetze sind normalerweise extrem fein und kaum zu erkennen.
Im Spätwinter haben wir jedoch häufig:
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hohe Luftfeuchtigkeit
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Morgentau
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Nebel
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Reifbildung in der Nacht
Winzige Wassertröpfchen setzen sich an den sehr feinen Fäden ab und machen sie plötzlich sichtbar.
🌿 Weniger Bewuchs = mehr Sichtbarkeit
Im Februar fehlt noch das frische Grün. Die Netze hängen frei im Raum und verschwinden nicht im Blättermeer. Im Frühling sind sie oft genauso zahlreich – nur besser versteckt.
🕷️ Viele Spinnen sind längst aktiv
Viele kleine Spinnenarten:
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überwintern als Jungtiere
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werden bei milden Temperaturen gleich aktiv und bauen gleich neue Netze
Hast du sie auch sofort entdeckt? Poste gerne deine Bilder in der Facebook Gruppe! Ich freue mich darüber!
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